noch nicht ganz! Zuerst werden noch ein paar Zeilen an den Blogschreiber FRAWIE formuliert:
* das nächste mal solltest du mehr Einträge zusammenbringen. (ist schon klar du hast ein gute Ausrede - Frankreich!)
* du hättest dir auch den einen oder anderen positiven Aspekt in der Debatte noch suchen können.
Ach ja eines noch: Du denkst sicher, dass es eine große Koalition geben wird. Warte nur! Haider und Schüssel werden noch was anderes austüfteln.
frawie - 3. Okt, 22:50
Ich habe noch nie so viel Geduld aufbringen müssen, wie hier in Frankreich. Normalerweise muss alles schnell gehen und man will immer alles sofort haben, aber es hat schon einige Momente gegeben, wo man gemerkt hat, dass das nicht geht. Beim Einschreiben auf der UNI, beim Kaufen des Semestertickets, beim Anstehen im Supermarkt, ... . Es ist hier wichtig manche Dinge einfach einmal kurz bei Seite zu legen und sich morgen erneut darum kümmern.
Mal sehen, ob morgen der Internetanschluss endlich funktioniert?
frawie - 3. Okt, 20:22
In den letzten beiden Tagen wurde seitenweise über den Wahlausgang geschrieben. Und im Nachhinein wissen viele auch einiges besser. Was kann man aus dieser Wahl lernen?
1. Mobile, aktive Funktionäre bringen den Sieg.
2. Österreicher wollen umfangreiche und weitreichende Sozialpolitik
3. Erfolgreiche Wirschafts- und Finanzpolitik ist zu wenig.
4. Meinungsforschung und Medien müssen seriöser mit dem Thema Wahlen umgehen.
frawie - 3. Okt, 20:08
Nach Jahren des Zitterns hat er es heute geschafft und viele werden ihm jetzt auf die Schulter klopfen. Was wird aber danach kommen?
Egal, heute wird gefeiert!
frawie - 1. Okt, 21:46
Auch in Lyon wird heute gewählt. Genauer gesagt haben wir uns bereits um 14.30 Uhr im Wahllokal getroffen.
Um 15.45 Uhr war es dann so weit. Die Wahlkabine wurde noch einmal genau inspiziert,
und die Wahl wurde ernst genommen!


frawie - 1. Okt, 16:13
Seit knapp 20 Jahren war Jörg Haider kaum im Wahlkampf vertreten. Zu Beginn hat er noch die Ortstafeln verschoben, aber inzwischen interessiert das wohl nicht einmal mehr die Kärtner (bis auf eine kleine Gruppe). Man mag nur hoffen, dass das auch so bleibt!
frawie - 1. Okt, 13:50
Nach 4 Wochen hat sich bei uns ein bissl Müdigkeit eingestellt. Man muss sich vorstellen, dass der Alltag natürlich viel anstrengender ist als zu Hause. Dort kennt man alles und vor allem ist man der Landessprache mächtig. In fremden Lande ist Improvisation gefordert und das Sprechen erfordert Mut. Aber seit letzter Woche gelingen schon die ersten Sätze. Unsere nächsten Ziele:
* Sprache lernen (bis Weihnachten wollen wir uns gut unterhalten können)
* Anna will noch ein tolles Praktikum hier machen
* die geforderten UNI-Stunden positiv abschließen
* Frankreich erkunden (Paris, Marseille, Normandie)
frawie - 1. Okt, 11:16
Sie waren kein Horror, aber sehr anstrengend und vor allem war es ein komisches Gefühl kein fixes Dach über dem Kopf zu haben. Aber nach 4 Tagen haben wir ja ein tolles Studio gefunden. Man darf jedoch nicht in Resignation verfallen. Manche suchen nach 4 Wochen immer noch. Man muss sich auch auf Kompromisse einlassen.
frawie - 1. Okt, 11:13
Dies war eine der ersten Einsichten hier in Lyon. Egal ob bei der Wohnungssuchen, beim Anmelden des Wasseranschlusses oder beim Inskribieren auf Uni. Ich war auch gefordert anderen dieses Vertrauen entgegen zu bringen. Ein Beispiel: Die Anzahlung bei einer Immobilienmaklerin. Wir haben die Wohnung dann doch nicht genommen und die ganzen 260 EUR wieder zurück bekommen.
frawie - 1. Okt, 11:10
Hier haben Erfahrungen eines Erasmusjahres ihren Platz. Ich werde versuchen das alles kurz, knapp und präzise zu formulieren.
frawie - 1. Okt, 11:04
Gibt es eigentlich Positives über die Spitzenkandidaten zu schreiben?
Westenthaler: Er ist eine rhetorische Aufmunterung fürs BZÖ. Leider setzt er seine Begabung für die falschen Botschaften ein.
Strache: Irgendwie hat man das Gefühl, dass ihm die Sache eine Nummer zu groß ist. -> oje ist eigentlich nicht positiv.
VdB: Er hat die Grünen zu einer ernsthaften Koalitionsvariante "gemacht". Ich glaube die Zeit wäre reif.
Gusenbauer: Er beweist Ausdauer und hat die SPÖ auch durch die Opposition gebracht.
Schüssel: Er ist ein Bundeskanzler, aber dahinter ist vieles nicht in Ordnung.
frawie - 1. Okt, 10:29
Keine neuen Ansagen brachte die Fernsehkonfrontation der Spitzenkandidaten mit sich. Das Highlight dieser Woche wird wohl der Rückttritt von Karin Garstinger bleiben.
Aus diesem Grund habe ich noch einmal einen Rundblick im Internet gemacht und alle Seiten besucht.
www.bzoe.at schaut ziemlich hilflos aus. Wenn man nach der Internetseite geht, dann werden sie den Einzug ins Parlament nicht schaffen.
www.fpoe.at Von Zukunftsthemen oder gar ehrgeizigen Projekten ist wenig zu lesen. Noch eine kurze INFO: In Bulgarien und Rumänien leben nicht nur Diebe!
www.gruene.at keine schmutzige Seite
www.spoe.at Schüssel als Lügner und Gusi als Volksheld, dass sind ja tolle Ansagen :-)!
www.oevp.at Hier kann man sofort sehen wie lange der Spuk noch dauert.
frawie - 29. Sep, 01:00
Gestern haben wir uns zum ersten Mal unter das Partyvolk gemischt. Die Erasmusstudenten haben ein Boot gechartet und dort ein "Meeting" veranstaltet. Wir sind dann hingegangen und heute mit der ersten U-Bahn wieder nach Hause gefahren. Die Fotos gibt es heute Abend.
frawie - 28. Sep, 14:03
Erasmusstudenten in Lyon tippen so:
1. ÖVP
2. SPÖ
3. Grüne
4. FPÖ
5. BZÖ
Dies ist die Antwort auf die Frage: Wie wird die Wahl ausgehen? und nicht auf die Frage: Welche Partei wirst du wählen?!
frawie - 26. Sep, 19:41
Kostet den Österreichern in Lyon ein Lachen, um nicht zu sagen sie finden es lächerlich. Bemerkenswert war der schwarze Anzug im Interview. Sie ist warscheinlich in Trauer. Man verdient ja doch nicht so schlecht, aber Geld bringt auch Verantwortung mit sich. Ist es Bundesministerin Garstinger erst jetzt bewußt geworden, dass das BZÖ kein Teilverein der ÖVP ist?
Man muss ihr jedoch zu Gute halten, dass sie schon früher aus der BZÖ-Linie ausgeschert ist (Homopartnerschaft, usw.). Das wiederum dürfte jedoch die ÖVP auch nicht überzeugen.
frawie - 26. Sep, 18:55
Seit ein paar Tagen ist der Herbst in Lyon und beschert uns schon recht kalte Nächte (+15 Grad). Auf jeden Fall ist es nicht mehr so angenehm ein Bier im Freien nach 22 Uhr zu trinken. In diesen Tagen sowieso nicht, denn wir müssen ja für unseren morgigen Test in FRANZÖSISCH lernen.
Heute habe ich übrigens zum ersten Mal einen Traum in englischer Sprache durchschlafen. Also neben Französisch lernen wir auch noch Englisch.
frawie - 26. Sep, 18:31
14.30 Uhr: Die Türglocke läutet. Noch bevor wir ein Wort verstehen, liegt der Schlagstock auf unserem Sofa und zwei Polizisten durchqueren zuerst den Küchenbereich, den Esssalon und verlassen die Wohnung durch das Fenster im Badezimmer.
Für wenige Minuten verschwinden die Beamten. Nach einigen undefinierbaren Geräuschen öffnen sie die Wohnung unserer Nachbarin. Sie ist seit ca. einer Woche abgängig.
Nach einigem Hin- und Her konnten wir unsere Wohnung vor einer Versiegelung retten.

Die Einsatzkräfte haben nach einer genauen Tatorinspektion unsere Wohnung ohne weitere schwere Zwischenfälle verlassen.
frawie - 24. Sep, 17:18
Heute haben wir erfahren, dass es bereits nächste Woche die erste FRANZÖSISCH Prüfung geben wird. Naja im Gedanken daran wird einem im Magen flau. Mal sehen.
Es gibt auch eine gute Nachricht: Heute haben wir unser Internetmodem und einen Fernseher "bekommen", wurde natürlich alles ehrlich gekauft! Außerdem haben wir heute um Wohnbeihilfe, die es hier für Studenten gibt, angesucht. Mal sehen, ob wir da was bekommen. Morgen werden wir den ersten Ausflug aufs Land machen.
frawie - 22. Sep, 22:48
Bundespräsident Heinz Fischer mahnt die Fairness und Gesprächskultur ein, die die SPÖ auf ihren Plakaten stehen hat, oder Schüssel gestern in der TV-Diskussion zelebrierte.
frawie - 22. Sep, 22:45
Vermutlich weiß er selbst nicht, was er mit seiner Aussage zur nationalsozialistischen Wirtschaftsweise angerichtet hat.
In Wikipedia findet man u.a. folgendes Merkmal von Nationalsozialismus:
"Idee der durch Blutsverwandtschaft definierten Volksgemeinschaft, in der es keine Klassengegensätze mehr geben sollte; daher sowohl Antimarxismus, Antikommunismus und Antibolschewismus als auch Antikapitalismus (da für den Nationalsozialismus die kapitalistische Wirtschaft die Volks- und Heimatbindung sowie die Sitten eines Volkes schädigte)"
Das Wirtschaftssystem des Nationalsozialismus wurde durch die Vertreibung und Enteignung von Juden gestärkt. Unbescholtenen Bürgern wurde deren Hab und Gut gestohlen. Juden mussten ihre Wohnungen verlassen und Österreicher haben sie bekommen. So etwas kann man nicht als bemerkenswert beurteilen.
Vielleicht sollte sich Veit Schalle ein wenig mit der österreichischen Geschichte beschäftigen, oder war es einfach nur ein versuchter Wählerfang im nationalistischen Milieu.
Für wen ist so jemand wählbar?
frawie - 17. Sep, 22:58
Ich finde es bedenklich, wenn es eine rechtsradikale Partei in einen demokratische gewählten Landtag schafft. Es ist aber auch bedenklich, wenn sich die anderen Parteien hinstellen und den Wählern die Schuld geben. Wähler haben eine Verantwortung. Viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern jedoch nichts mehr zu verlieren.
Vielleicht sollten die "Volksparteien" sich einmal um die arbeitslosen Jugendlichen und die soziale Misere kümmern. Man kann diese Zustände nicht mehr wegreden. Da hilft es auch nichts, wenn sich sowohl SPD als auch CDU am Wahlabend zu Wahlsiegern erklären. Geld ist knapp, doch Arbeitslosigkeit kostet auch Geld und hinterläßt Spuren in der Gesellschaft.
Wie wird man das Abschneiden der FPÖ in manchen Gegenden Österreichs am 1.10.2006 rechtfertigen?
frawie - 17. Sep, 22:50
Am Sonntag und am Mittwoch oder Donnerstag kaufen wir frisches Obst und Früchte auf dem Markt (= Basis für unser leckeres Frühstück).
und dann gehts los:
grande cafe Créme
pain au chocolat
frische Melone (le melon)
frische Weintrauben (les raisins)
und heute erstmals frische Ananas (le ananas)!
Genial!
frawie - 17. Sep, 11:32