Hallo oder Bonsoir!
Die Zugreise hat ein wenig länger gedauert als geplant, denn wir haben gestern um 6 Uhr am Morgen unseren Anschluß in Straßburg verpaßt, somit mußten wir mit einem Bummelzug 7 Stunden bis Lyon fahren.
Über die Ausmaße von Lyon waren wir verblüfft. Die Stadt ist mit Graz vergleichbar, sogar noch ein bissl größer.
Nachdem wir mit dem Taxi zu unserer Ferienwohnung gefahren sind, hat uns ein echt freundlicher Vermieter begrüßt. Unsere derzeitige Behausung ist echt super, aber hier können wir noch bis Sonntag bleiben.
Gestern hat wir auch noch ein tolles Erlebnis: Um 18.30 Uhr hat uns eine Französin angerufen, dass 5 Minuten von hier eine 40 m2 Wohnung frei ist und gesagt, dass sie uns ein Mail mit der genauen Adresse sendet. In der Zwischenzeit haben wir auch noch zig Annoucen studiert. Aber um 20.00 Uhr sind uns dann nach einem 24 Stunden Tag die Augen zu gefallen und die freundliche Französin hat sich auch nie mehr gemeldet! Zu diesem Zeitpunkt waren wir ziemlich müde und niedergeschlagen.
Au revoir bis später.
frawie - 31. Aug, 20:07
Die letzten Stunden in Salzburg verbringen wir bei Marina und trinken ein Achterl ROTwein. Wir denken ein bissl über die Zukunft nach und träumen wohl von einer anderen Welt.
Vorher haben wir mit Rudi und Fang im Primadonna noch einen gemütlichen Kaffee gekippt und die letzten Details besprochen. Naja, vielleicht werden wir ja mal die Diplomarbeit in Schweden verfassen.
Jetzt gehts aber zuerst nach Frankreich. Departure: 23.57 Salzburg Hauptbahnhof.
Au revoir!
frawie - 29. Aug, 20:25
Danke für die vielen Mails! Ich bin noch nicht verhungert oder gar untergetaucht, sondern in den letzten Wochen haben Anna und ich nur unsere Bleibe in Salzburg aufgelöst, um uns so richtig für Frankreich fit zu machen. Auf jeden Fall war es viel Arbeit und wir haben auch noch viele nette Besuche, Telefonate, Abendessen, usw. gehabt, damit uns der Abschied noch ein bissl schwerer fällt.
Alle die wir nicht mehr persönlich getroffen haben! DANKE für die vielen netten Wünsche und für die Leser der Homepage gibts sicher wieder regelmäßiger News. Denn inzwischen hat sich ja einiges wichtiges getan:
Gusenbauer hat sich bei seiner Mama bedankt, denn sie ist der beste Teamchef.
Schüssl hat wieder einmal verlieren geübt bei der ORF-Wahl.
Van der Bellen ist zwar erst 61 redet aber beim Sommergespräch schon so langsam, dass man glaubt er hat Angst, dass er beim Reden ersticken könnte.
Westi und Strachi streiten sich um Platz drei. Haben wir als Kinder auch immer gemacht. Wenn der eine was gehabt hat, wollte es der Ander auch.
.....
Also viel versäumt! Oder?
frawie - 28. Aug, 23:59
Was bedeutet dieser Slogan der SPÖ bzw. des Alfred Gusenbauer? (www.spoe.at) Aus diesem Slogan zu schließen herrscht momentan Fairness. Aber damit die SPÖ einen Aufhänger hat, machen Sie daraus einfach "Neue Fairness"? Irgendwie versteht man das nicht, oder sind es einfach die letzten Folgen des heißen Julis?
frawie - 10. Aug, 11:38
In Österreich fehlen Tausende-Altenpfleger! Eine Sommerlochdiskussion? Diese Tatsache ist doch längst bekannt! Wann traut man sich endlich diese Debatte offen zu führen? Da kann man nicht ein Pflegedebatte führen, ohne über Pensions-, Arbeits- und Familienpolitik zu diskutieren. Diese Eindimensionale Sichtweise ist das größte Problem. Außerdem ist das Problem noch größer: Es arbeiten zwar 40.000 schwarz im Pflegebereich, doch zigtausend arbeiten ohne Entgelt und pflegen ihre Angehörigen. Wie geht es denen? Wieviel Pension werden sie einmal dafür bekommen? 0,0 EUR! Sie sind also wieder auf billige Pflegekräfte, Schwarzarbeiter oder Familienangehörige angewiesen!
frawie - 10. Aug, 11:33
Meist werden Utopien als negativ dargestellt. Doch: Man darf nicht auf die Zukunft vergessen und das sollte auch in der Politik beachtet werden.
Wie zukunftsträchtig sind Streitereien der wahlwerbenden Parteien um den Platz auf dem Stimmzettel und die Namensgebung? Es gibt Wissenschaftler, die glauben, dass die Politik derzeit mit Vergangenheitsbewältigung beschäftigt ist, und sich Politiker deshalb nicht Strategien für die Zukunft überlegen können. Diesem Ansatz kann man was abgewinnen:
* BAWAG *HYPO *BZÖ-FPÖ *Ausländer Raus *startklar nicht zukunftssicher *Österreich hier fühlt man sich wohl - Was ist in Zukunft?
frawie - 3. Aug, 22:16
ÖVP
Österreich. Hier geht's uns gut.
SPÖ
Österreich verdient eine bessere Zukunft. Dr. Alfred Gusenbauer
Hier ist Alfred auf Tour:
einfach klicken sieht aus wie eine ÖVP Veranstaltung. Mal sehen, wem das am Ende hilft!
Die Grünen
zeigen die Badehose von Finanzminister Grasser. Ziemlich intim. Achtung nur für alle über 18!
hier klicken
frawie - 3. Aug, 11:16
Naja es stimmt auch die Krone ist unabhängig, aber die Politik ist von ihr abhängig. Ist für eine Demokratie leicht bedenklich, aber vielleicht verlangen jetzt ja auch die anderen Spitzenpolitiker Gleichberechtigung und wollen auch ein kostenlose Kolumne in der Krone schreiben dürfen. Genauso wie Hans Peter Martin. Ist er eigentlich ein Strohmann von Dichand. Wer wird im Parlament sitzen, wenn die Liste Martin den Einzug schafft? Der Innenpolitikchef der Krone, damit er Realtime aus dem Parlament berichten kann, oder doch der Senftenträger aus der Steiermark, der dort für HPM wahlkämpft? Vielleicht beide?
frawie - 3. Aug, 11:05
Hallo Jörg!
Ich glaub du solltest mal auf einen Berg wandern und mal mit Abstand diesen Sumpf von oben ansehen. Nicht genug, dass Geld verspekuliert wurde, jetzt hast du auch noch dem Kulterer um einen neuen Job geschaut und ihn vor der Finanzmarktaufsicht in Sicherheit gebracht. Kann ich nicht verstehen. Naja, die Wähler werden das sicher richtig einschätzen können und einfach die Liste "Die Freiheitlichen" Liste Jörg Haider oder Peter Westenthaler ankreuzen.
frawie - 3. Aug, 11:01
Der Ausflug in den Weinort Jois und zu den Passionsspielen von St. Margarethen hat sich gelohnt. Bevor wir (Katha, Tom, Anna und ich) los gefahren sind, habe ich das Versprechen abgegeben keinen Laptop mit zu nehmen. Darunter hat natürlich die Serie zur Nationalratswahl gelitten, aber das Privatleben profitiert.
Vielleicht wäre das auch für Politiker ein interessanter Punkt "mehr Privat weniger Staat". Soll heißen: für die Spitzenpolitik nicht alles zu opfern. Stell dir mal vor du wärst das Kind von Eva Glawischnig. 2,5 Monate alt und schon wieder ohne Mama. Ich würde wohl immer mit meiner Mum chatten und via A1 telefonieren!
frawie - 3. Aug, 10:55
Peter (da Westenthaler) hat gestern im Report einige Umfragen präsentiert und gemeint, dass sein Bündnis mit Sicherheit ins Parlament einzieht. Er hat sich auch sehr stark dem Ausländerthema gewidmet. Zu dieser Thematik hat Gerhard Hofer in der Tageszeitung "Die Presse" einen lesenswerten Artikel geschrieben
(hier gehts zum Artikel) Außerdem ist das BZÖ noch auf der Suche nach Wahlthemen. Was wird da wohl am Ende des Tages heraus kommen? Ein Punkt war gestern auch interessant, irgendwie ist der Eindruck entstanden als würden sich einige Teile der BZÖ Regierungsmannschaft eher von Peter Westenthaler fern halten. Es gab zum Beispiel keine Fernsehbilder von Peter und Uschi Haubner, von Peter und Hubsi Gorbach oder von Peter und Mama Karin Garstinger. Ach ja, und Westenthaler würde sich auch das Amt des Innenministers zutrauen.
Kommentar frawie: Vielleicht trauen Sie sich das zu, aber wir wollen uns das nicht zu muten. Morgen: Was zeigen uns die Wahlplakate?
frawie - 26. Jul, 10:10
Gestern ist mir nichts eingefallen. Aus diesem Grund ging ich dann Nordic Walking Stöcke kaufen - nach 1,5 Jahren warten und 2 gelesenen Nordic Walking-Büchern. Lesen ist einfach angenehmer als walken (habe ich mir gedacht). Naja und gestern war es dann soweit. 1,5 Stunden walken bei einem "Höllentempo" und ca. 28 Grad Celsius. Komischerweise macht es bis jetzt Spaß - mal sehen wie lange noch -, denn man schwitzt ordentlich.
Genauso wird es wohl auch den vielen "kleinen" Funktionären gehen, die in diesen Tagen für ihre Partei laufen. Sie werden schwitzen, sich manchmal fragen, wofür sie das tun, aber trotzdem bis zum 1.10. nicht aufgeben. Man mag ja denken was man will über die Wasserträger, aber ohne diese engagierten Menschen würde der Radsport nicht funktionieren und die Politik auch nicht!
frawie - 26. Jul, 10:02
Viele befürchten den schmutzigsten Wahlkampf der Zweiten Republik. Nicht etwa, weil die Straßen in Österreich so schlecht wären auf denen die Politiker unterwegs sein werden, sondern weil in der Wahlkampfgestaltung "Dirty Campaigning" (Schmutzkübelaktionen) schon auf dem Programm steht, bevor er überhaupt begonnen hat.
Über was wird gesprochen?
BAWAG, GRASSER, WARROOMS der Parteien, AUSLÄNDER RAUS,
Worüber sollte man sprechen?
Bildungskonzepte, Reform der Lehrlingsausbildung, Flexibilisierung der Arbeitszeiten, Pensionsreform, EU, Ausländer Integration, FIT machen der Landwirtschaft für 2013, Kinderbetreuung, Gleichberechtigung, Energieversorgung und Erneuerbare Energie, Breitband Internet für alle, Tourismus, Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, usw.
Es gibt noch -zig Themen, die man ansprechen könnte! MORGEN: Mach ich es wie der Bundeskanzler - SCHWEIGEN! Es beginnt nämlich ein verlängertes Wochenende. Den nächsten Erguss gibts am Dienstag. Bis dahin schöne Ferien.
frawie - 20. Jul, 10:01
Spätestens nach dem Frühstück sollte man sich ja halbwegs anziehen. Aufgrund dieses Umstands ist natürlich die Frage zu stellen: "Was ziehen Österreichs Spitzenpolitiker im Wahlkampf an?"
Glaubt man den ersten Wahlkampftaktikern, dann dürften Lederhosen und "Knickerbockas" (=Kniehosen, Wanderhosen) hoch im Kurs stehen. Wolfgang Schüssel lässt sich auf den ersten Plakaten schon als Wanderer abbilden, und Alfred Gusenbauer hat auch schon angekündigt mit sämtlichen Journalisten die ruhigsten Plätze des Landes (Berggipfel) zu stürmen. Aus der Wahlwerbung wird also eine Jagd um Höhenmeter.
Bin schon neugierig ob der beste Wanderer auch die Wahl gewinnt. Ach ja und aufpassen beim Abstieg, da ist schon so mancher auf die Nase gefallen. Morgen: Der Ton macht die Musik.
frawie - 19. Jul, 08:55