Wir erleben derzeit den Beweis, was man mit Worten bzw. Bildern anrichten kann. Viele islamischen Gemeinden in Europa und dem Nahen Osten sind aufgrund der Mohamed Karikaturen einer dänischen Zeitung äußerst aufgebracht. Vielleicht sind aber die am aufgebrachtesten die durch Zensur längst überholte Rituale und Lebensweisen aufrecht erhalten wollen. Eines zeigt sich jedoch wieder einmal, dass man durch unsensibles Vorgehen den unterdrückten Menschen nicht helfen konnte, die nun wieder für Ziele des Glaubens instrumentalisiert werden. Wir Europäer müssen uns selbst bei der Nase nehmen und endlich einsehen, dass verschärfte Asylgesetze und möglichst schnelle Abschiebeverfahren alleine, das Integrationsproblem nicht lösen.
frawie - 3. Feb, 13:15
Ab Mitte Februar werde ich Hörfunkbeiträge gestalten. Mit dem Ziel: von interessante Personen, Eindrücken, Ereignissen und Schätzen aus Stadt und Land Salzburg zu berichten.
Heute bin ich dabei Termine zu vereinbaren. Die ersten Beiträge werden von "atemberaubenden" Naturschönheiten handeln. Nach meinem Wochenendaufenthalt bei Christian Gantner (dem jüngsten Bürgermeister Österreichs) in Vorarlberg wird der Plan sicher schon um einiges ausgefeilter sein. Schönes Wochenende!
frawie - 3. Feb, 12:32
Egal, wie man über die neue Besitzerin der Klimtbilder denkt, doch man braucht sich nur vorstellen, was ihr im Leben widerfahren ist, dann kann man sie verstehen. Sollte sie bereit sein die Bilder an "ihr" Wien zu verkaufen, dann wäre das sicherlich eine überaus menschliche Reaktion. Wenn sie nicht bereit ist, kann man das als Mensch verstehen, doch als Österreicher würde man sich ersteres wünschen. Es bleibt nur noch ein Frage offen, wie finanziert man die Bilder ohne auf der ersten Seite einer populistischen Tageszeitung mit der Schlagzeile "Österreich zahlt 100 Millionen für Klimtbild; 300.000 Arbeitslose gehen leer aus!" zu landen?
frawie - 21. Jan, 09:40
Politiker müssen nicht vorrangig kaltschnäuzige Manager sein, sondern sollen "das Ohr am Volk" haben. Ist schon klar, dass sie auch organisieren und planen müssen. Es ist jedoch wichtiger den Willen der Wähler und das Wohl des Zuständigkeitsbereiches im Auge zu behalten. Es ist jedoch auch wichtig, dass man den Menschen (Wählern) mitteilt, was die politische Arbeit gebracht hat. Vergißt man die Wähler zu informieren, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn die Stimmberechtigten dann vergessen dem jeweiligen Politiker bzw. der Partei ihre Stimme zu geben.
frawie - 18. Dez, 17:16
Doraja Eberle und ihr Team hat es geschafft, für die Jugendarbeit in Salzburg Budgetkürzungen zu verhindern. Das ist eine tolle Leistung in Zeiten, wo sonst überall gespart wird. Da man ja in diesem Forum oft kritische Töne über Politik vernehmen kann, ist es umso erfreulicher so einen Erfolg in den Raum zu stellen. Das ist eine positive Nachricht und ich hoffe, dass sie für euch die gleiche Wohltat war sie zu erfahren, wie für mich! Gesellschaft braucht Jugend PS: Ich glaube darüber gehört diskutiert. (Insider)
frawie - 9. Nov, 22:59
Bei nachmittäglichen Kaffeerunden oder abendlichen Stammtischrunden hört man oft: "Wir wollen ja eh spenden, aber wer weiß ob das Geld auch wirklich ankommt?" Viele Spenden dann lieber gleich gar nichts, denn die milden Gaben könnten ja irgendwo verschwinden. Spätestens seit heute wissen wir, dass es in Österreich viele arme Menschen und vor allem arme Kinder gibt. 87.000 Kinder sind von Armut direkt betroffen. Zusätzlich sind noch 227.000 Kinder armutsgefährdet, insgesamt sind in Österreich 467.000 Menschen von Armut bedroht (Zahlen kann man nachlesen auf:
http://www.armutskonferenz.at/daten_sozialbericht_0304.pdf oder
http://www.caritas.at/download/ZT_3_03_screen.pdf). Jetzt könnte man also das Geld für Mitbürger geben, denen es nicht so gut geht. Vielleicht kennt man auch den einen oder anderen der Hilfe braucht. Betroffene zeigen jedoch ihre Not nicht offen. Sie ziehen sich meist zurück oder brechen Kontakte ab, denn in der Leistungsgesellschaft sind Arme out (In den letzten 600 Jahren waren vor allem Waisen, Alleinerzieherinnen oder Großfamilien immer wieder von Armut betroffen. Es hat sich also im Vergleich zur Gegenwart nicht viel geändert.). Vielleicht ist das der Grund warum die ehemalige Freundin schon zu lange nicht mehr beim Friseur war, oder die Kinder keine neuen Hosen für den Schulbeginn bekommen haben? Vor diesem Abseits gibt es keinen 100% Schutz. Es kann jedem/r passieren. Vielleicht hat man ja beim nächsten Bankbesuch Zeit was gegen Armut zu tun. Zusätzlich bringt jemanden zu helfen ein gutes Gefühl. Übrigens der Gründer des Vinzidorfes in Graz, Pfarrer Wolfgang Pucher, erhielt den Austria Award für Humanitäres. Jemanden zu helfen bringt also auch noch Anerkennung. Was spricht also noch dagegen z.B. mal eine Straßenzeitung zu kaufen, oder einem "Bettler" einen Euro zu geben?
frawie - 28. Okt, 20:55
Wieder haben sich einige getäuscht!
Den Wienern brennt das Ausländerthema unter den Fingernägeln! Was läuft da alles falsch? Wie könnte man das hinkriegen? Auf jeden Fall darf man nicht glauben, dass es die FPÖ nicht mehr gibt und an der Erstarkung des BZÖ darf man wohl weiter zweifeln!Wird diese Wienerwahl das endgültige aus für das BZÖ sein? Wird das BZÖ von der politischen Landkarte verschwinden? Nicht ganz außer Acht lassen sollte man auch, dass dieser Wahlherbst auch für die Grünen eher schleppend verlaufen ist.
frawie - 23. Okt, 21:02