17.- 19. Februar Marseille
Unsere Provencereise haben wir in Marseille fortgesetzt.
Von Marseille hört man ja ständig als Tourist, dass man sich vor den vielen Taschendieben hüten und nicht allzu zimperlich sein soll, da dort viel Müll herum liegt. Wir haben diese Stadt von einer ganz anderen Seite kennen gelernt und diesen Ruf können wir überhaupt nicht bestätigen. In Marseille haben wir viele tolle Menschen angetroffen, egal ob auf dem Arabermarkt, im Fischrestaurant, auf dem Fischmarkt oder in der Happy Hour in einem Pub am Hafen.
Beinahe sieben Stunden waren wir jeden Tag auf den Beinen um die Stadt zu erkunden. Das Meer stülpt dieser pulsierenden Mittelmeermetropole eine eigene Stimmung über. Es bringt Ruhe und das Gefühl von unendlicher Offenheit in die Stadt. Ebenso trägt die Basilika, die auf einem Stadthügel erbaut wurde, das ihre dazu bei und lädt den Besucher ein, dass er einmal von oben auf die umtriebigen Einwohner schaut. Einen besonderen Eindruck haben die Fischerfamilien bei uns hinterlassen. In Allerfrüh fahren sie täglich aufs Meer hinaus, um dann bereits zwischen 8 und 10 Uhr den Markt am Hafen aufzubauen. Die Menschen sind gezeichnet von ihrer Arbeit auf der offenen See. Man könnte fast sagen, dass man ihnen die Anstrengungen von ihren Narben und Falten ablesen kann.
Gedanke: Die Ruhe, die das Meer auf die Menschen dort ausstrahlt, versuchten wir für uns einzupacken und mitzunehmen. Bevor wir Marseille verlassen haben, suchten wir uns einen ruhigen Platz am Wasser und genossen die ersten heißen Sonnenstrahlen.



frawie - 25. Feb, 18:20